Warum du bei einem Spaziergang um den Bramfelder See unbedingt deine Kamera mitnehmen solltest

Dass Hamburg viele schöne Ecken hat, ist den Bewohnern der Stadt längst klar. Trotzdem ist der Bramfelder See ein ganz besonderes Naherholungsgebiet, da er einen durch den kleinen Wald im Norden die Stadt sofort vergessen lässt.

Grüne Ecke in Hamburgs Norden

Der Bramfelder See befindet sich nicht weit vom Flughafen und dem Ohlsdorfer Friedhof entfernt. Er liegt genau zwischen den Stadtteilen Bramfeld und Steilshoop. Wenn man den See vom Südwesten anfährt (idealerweise mit dem Fahrrad), befindet man sich plötzlich in einem Biotop mitten in Hamburg. Die Flächen auf dem See selbst sind ein Naturschutzgebiet. Die drei Inseln dürfen daher nicht betreten werden.

Durch den dichten Bewuchs am Ufer des Bramfelder Sees am Nord- und Westufer ist man aber direkt „drinnen“ und vergisst die Stadt um sich herum sofort. Mitten durch den waldähnlichen Park führen Wanderwege, die besonders von Läufern und Hundebesitzern gern genutzt werden.

Es gibt neben dem Wald noch Liegewiesen am östlichen Ufer des Bramfelder Sees. An Sommertagen kommen viele Bramfelder und Steilshooper hier her, um die Seele baumeln zu lassen. Im Westen gibt es noch einen großen Spiel- und Grillplatz.

Die Strecke um den See ist mit rund 3 km ideal für einen Spaziergang.

Geschichtliches zum Bramfelder See

Früher (bis mindestens 1772) war das Gebiet um den Bramfelder See in Privatbesitzt. Er war seiner Zeit in mehrere kleinere Teiche geteilt und diente der Bewässerung von Anbauflächen.

Warum sich der Bramfelder See für Fotografen lohnt

Der Bramfelder See lohnt sich besonders für Landschafts- und Naturfotografen.

Durch die Bäume und Sträucher direkt am Ufer hat man immer einen tollen Vordergrund „zur Hand“ und kann die Enten auf dem See fotografieren (Tele-Objektiv einpacken!). Zusätzlich gibt es hier Vögel (Graureiher) und einige Wassertiere. Der örtliche Angelverein kümmert sich um den Fischbestand. Die Fische sind aber leider eher kamerascheu.

Bei tief stehender Sonne (morgens und abends) kann man hier ein tolles Licht „einfangen“. Die Sonne blitzt durch die Bäume hindurch und bildet Spiegelungen auf dem See.

Wenn sich im Herbst das Laub verfärbt, bekommt man ein Meer aus bunten Blättern zu sehen. Die Farben kommen an sonnigen Tagen besonders gut zur Geltung.

Aus diesen Gründen solltest du deine Kamera nicht vergessen, wenn du einen Ausflug an den Bramfelder See machst.

Fazit

Egal, ob zum Spazierengehen oder um zu fotografieren: Der Bramfelder See ist einen Ausflug wert und man sollte ihn mal besucht haben. Besonders schön ist der Kontrast zwischen Stadt und Natur, den man auf sehr kleinem Raum direkt erleben kann. Der See wirkt nicht wie ein künstlich angelegter Park (was er auch nicht ist) und aus diesem und den anderen genannten Gründen ein tollen Ausflugsziel.

Bramfelder See

Bramfelder See

Bramfelder See

Bramfelder See

Bramfelder See

Bramfelder See

Bramfelder See

Bramfelder See

Bramfelder See

Bramfelder See

Bramfelder See

Bramfelder See

Bramfelder See

Bramfelder See

Bramfelder See

Bramfelder See

Bramfelder See

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Geschrieben von Daniel Peters

Daniel Peters ist Fotograf bei Hamburger Fotospots und widmet sich mit seinen Blog-Beiträgen den vielen Fotospots der norddeutschen Hansestadt. Dabei schreibt er nicht nur von Fotospots, sondern auch über Events, Foto-Touren und andere Themen, die Hamburg betreffen.

Dieser Beitrag hat 3 Kommentare

  1. Claus Hübner Antworten

    Ein sehr interessantes Ausflugziel, ich werde es bestimmt mal aufsuchen, natürlich mit Kamera. Sehr schöne Fotos die man da machen kann. Hat viel Ähnlichkeit mit dem See im Eppendorfer Moor (zwischen Alsterkrugchaussee/ Borsteler Chaussee/Klotzenmoor), wo man besonders bei gutem Wetter tolle Spiegelungen aufnehmen kann

  2. Olaf Antworten

    Na… man lernt doch nie aus – bin öfter mal beruflich in Hamburg unterwegs und nutze meine Freizeit, um zu fotografieren.

    Aber die Gegend um den Bramfelder See kannte ich bis jetzt noch überhaupt nicht.

    Danke für den Tipp!

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